Kern und Müller bedauern die geplante, nun
komplette Verlagerung von ca. 400 Studienplätzen aus Herrsching ins
oberfränkische Kronach und fordern, die 470 frei werdenden Studentenzimmer des
hauseigenen Wohnheims für die Kommune zu erhalten
Die Landratskandidatin im Landkreis
Starnberg, Christiane Kern, und der Bürgermeisterkandidat von Herrsching, Matti
Müller, beide SPD, bedauern die Pläne der bayerischen Staatsregierung, nun die
komplette Finanz-Ausbildung mit ihren 400 Studierenden und dem 70-köpfigen
Lehrpersonal von Herrsching nach Kronach zu verlagern.
„Ursprünglich war immer angedacht worden, nur
Teile der Hochschule nach Kronach zu verlagern“, erklärt der Herrschinger
Bürgermeisterkandidat. „Dafür sprach auch die eben erst erfolgte Sanierung des
Personalbereichs.“
„So sehr wir den Abzug bedauern geht nun auch
konkret darum, dass die Kommune ihre Planungshoheit behält und die Nutzung der
Anlage in enger Abstimmung mit der Regierung erfolgt“, ergänzt Matti Müller.
„Es ist ungemein wichtig, dass die insgesamt 470 Zimmer des Wohnheims, die
bisher für die Studenten zur Verfügung gestanden haben, bestehen bleiben“, fügt
Landratskandidatin Christiane Kern hinzu. „Wir brauchen dringend kleine,
bezahlbare Wohnungen. In Herrsching werden mit dem Abzug der Studenten
zahlreiche davon frei – die einzig gute Nachricht für die Region in diesem
Zusammenhang.
Ein Teil der Wohnungen soll vermietet werden, der
andere Teil der Schule könnte als Jugendherberge genutzt werden. „So würden wir
die Arbeitsplätze in der Region erhalten und die Vorteile des Gebäudes mit
seinen Wirtschafts- und Speiseräumen, der Mensa und der Cafeteria bliebe uns
und der Jugend erhalten“, schlagen Kern und Müller vor.