Die SPD-Kreistagsfraktion dankt Tim Weidner für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement und seinen herausragenden Einsatz für die Sozialdemokratie im Landkreis Starnberg. Nach seinem Rückzug aus dem Starnberger Stadtrat vor einem Jahr wird Tim Weidner Ende April auch aus dem Starnberger Kreistag ausscheiden.
Seit 2008 gehörte Tim Weidner dem Kreistag Starnberg an. Über viele Jahre hinweg prägte er dort die sozialdemokratische Arbeit mit Sachverstand, Verlässlichkeit und einer klaren Haltung für soziale Gerechtigkeit. Bereits 2002 trat er erstmals kommunalpolitisch in Erscheinung – als SPD-Bürgermeisterkandidat in Starnberg und frisch gewählter Stadtrat.
In den vergangenen Jahrzehnten setzte sich Tim Weidner mit großem Engagement für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung des Landkreises, für eine moderne kommunale Infrastruktur und für eine verlässliche Daseinsvorsorge ein. Besonders am Herzen lagen ihm die Stärkung öffentlicher Einrichtungen, die Förderung von Bildung und Kultur sowie die soziale Verantwortung der kommunalen Politik. Von 2014 bis 2020 war er zudem Stellvertreter des Landrats Karl Roth.
Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bildete sein langjähriges Engagement in den Ausschüssen und Gremien des Landkreises, insbesondere im Sozialausschuss des Kreistags. Dort brachte er seine Erfahrung, seine ruhige und sachliche Art sowie seine klare sozialdemokratische Überzeugung ein.
„Tim Weidner hat über Jahrzehnte hinweg mit beeindruckender Ausdauer, großem Verantwortungsbewusstsein und echter sozialdemokratischer Überzeugung für unseren Landkreis gearbeitet. Wir sind ihm zutiefst dankbar für seinen Einsatz, seinen Rat und seine Verlässlichkeit. Wir wünschen ihm, dass er seine Freude am Reisen gesund und mit voller Energie ausleben kann“, so der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Christian Winklmeier.
Der SPD-Kreisverband Starnberg schließt sich dem Dank an Tim Weidner für seine langjährige Arbeit, seine Treue zur Sozialdemokratie und seinen Einsatz für die Menschen im Landkreis Starnberg an. Für seinen weiteren Lebensweg wünschen wir ihm alles Gute, Gesundheit und viele bereichernde Reisen.
Der Wahlkampf geht in die Endrunde und dementsprechend fielen die Reden beim diesjährigen Politischen Aschermittwoch im voll besetzten Saal des Klostergasthofs der Landkreis-SPD aus. In ihrem Grußwort betonte Kreisvorsitzende Christiane Feichtmeier (MdL) die gute Zusammenarbeit in den kommunalen Gremien. „In der Kommunalpolitik müssen nicht immer alle einer Meinung sein, sollten aber an einem Strang ziehen!“ Steffi Weller, Bürgermeisterkandidatin aus Gilching hob die Kommunalpolitik auf die ganz große Bühne und nannte die Grundlagen jeglichen politischen Handelns: Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und Mut. Die Hauptrednerin Carmen Wegge (MdB) indes zeigte sich durchaus in Kampfeslaune und wollte dem Landrat Stefan Frey einige Spitzen nicht ersparen. Der sprach das Publikum mit „Liebe Genossinnen und Genossen“ an, was ihn aber nicht davor schützte, sich seine Krankenbettaktion (er legte sich kürzlich publikumswirksam in ein Krankenbett der Starnberger Kliniken) vorhalten lassen zu müssen, um sich beim bayerischen Gesundheitsministerium Gehör zu verschaffen. Nachdem die SPD den amtierenden Landrat unterstützt, war`s das auch schon. Anders musste sich der Kanzler anhören, auch seine ihm möglicherweise zugeneigten Wähler und Wählerinnen zu vergraulen, indem er sie in aller Öffentlichkeit sinngemäß als faul und arbeitsscheu bezeichnet. Die harmonischen Töne des Duos „Klangzeit“ aus Breitbrunn sorgten dann aber für versöhnliche Stimmung und ließen den Abend unter großem Applaus ausklingen.
Auf dem Bild vlnr: Ines Bankwitz, Spitzenkandidatin aus Andechs, FRank Hauser, BM-Kandidat aus Starnberg, Christiane Feichtmeier (Kreisvorsitzende), Landrat Stefan Frey, Carmen Wegge (MdB), Georg Scheitz, BM aus Andechs, Steffi Weller, BM-Kandidatin aus Gilching und Christian Kaiser, OV-Vorsitzender aus Andechs .
Tim Klüssendorf (r) kam aus Berlin, um das Erfolgsmodell Gilching selbst zu erleben- ein Erfolg, der dem scheidenden Bürgermeister Manfred Walter (2.v.l.) und seiner SPD zu verdanken ist. Auf dem Neujahrsempfang des Kreisverbands gemeinsam mit dem Ortsverein Gilching im dortigen Rathaus, perfekt orchestriert von den OV-Vorsitzenden Sophie Hüttemann und Christian Winklmeier, war der Generalsekretär Ehrengast und Festredner und konnte sich selbst ein Bild davon machen. So entwickelte sich die Gemeinde Gilching mit rund 20.000 Einwohnern zu einem liebens- und lebenswerten Ort. Eigene Gemeindewerke sorgen für Energie und Wärme, der maßvolle Ausbau von Gewerbegebieten im Laufe der Jahre bescherte dem Ort gute Steuereinnahmen und durch die Ansiedlung von High-Tech-Unternehmen wuchs auch der Ruf der Gemeinde als innovativer Standort. Die gute Verkehrsanbindung durch die S-Bahn und an die A96 trug zur Attraktivität der Gemeinde bei. So zogen immer mehr junge Familien nach Gilching, die ein gutes Angebot an Schulen, Kindergärten und Betreuungseinrichtungen vorfanden und etwas weiter weg von den Seen auch noch einigermaßen erschwingliche Grundstückspreise und Mieten. Der scheidende Bürgermeister hinterlässt nach 18 Jahren im Amt seiner potentiellen Nachfolgerin Steffi Weller (2.v.r.) ein wohl bestelltes Haus. Die 52jährige Bürgermeisterkandidatin mit langjähriger Verwaltungserfahrung will sich dafür einsetzen, dass alle Generationen im Ort eine gute Infrastruktur vorfinden. Auf der sog. Glatze sollen unterschiedliche Wohnkonzepte und neue Wohnformen für 1500 Menschen entstehen, so dass auch gerade ältere Menschen und Familien dort passende Wohnmöglichkeiten finden. Ein Mobilitätskonzept, das allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird, soll dafür noch abgestimmt werden. In der Podiumsdiskussion, souverän moderiert von der Gemeinderätin und Jugendreferentin Selina Rieger (l.), wurde die Situation der Gemeinden noch einmal deutlich.
Die Aufgaben für die Kommunen werden immer umfangreicher, die Finanzierungen dagegen ist nicht mehr aus eigener Kraft zu stemmen. Die Gemeinden brauchen mehr finanziellen Spielraum. Tim Klüssendorf tritt dafür ein, den Anteil der Einkommenssteuer, der bei den Kommunen verbleibt, deutlich zu erhöhen. Denn Geld sei eigentlich genug da, wenn man die Leistungsverweigerer am oberen Ende endlich einmal in die Pflicht nähme, so der Generalsekretär. In diese Richtung zielt der Vorschlag, die Erbschaftssteuer zu reformieren und Steuerflucht nicht mehr als Kavaliersdelikt, sondern als kriminelle Handlung zu bewerten. Arbeit müsste geringer, und Vermögen höher besteuert werden- dann würde sich auch die Schere zwischen Arm und Reich wieder etwas schließen. Die Ungleichheit ist für Klüssendorf ein wesentlicher Grund, dass die Demokratie heute weltweit so stark unter Druck steht. Steffi Weller beschloss die Diskussion mit einer wunderbaren Hommage an die Demokratie, bevor die zahlreichen Gäste noch lange den gelungenen Abend am Büffet ausklingen ließen :
Demokratie ist dort, wo Menschen zuhören, auch wenn sie widersprechen wollen, wo Streit nicht spaltet, sondern klärt. Wo Worte Brücken bauen, nicht Mauern -zwischen Nachbarn und Freunden.
Demokratie ist dort, wo Engagement nicht Pflicht, sondern Haltung ist, wo jede Stimme Gewicht hat, und Verantwortung nicht delegiert wird, sondern geteilt.
Demokratie ist dort, wo BürgerInnen und Bürger einfach helfen und unterstützen, ohne zu fragen: “Was bekomme ich dafür?“ Wo Miteinander stärker ist, als das eigene Interesse.
Demokratie ist dort, wo Ideen wachsen dürfen-unsicher, roh unvollständig-und sie gemeinsam geformt werden, bis etwas entsteht, das vielen dient.
Demokratie ist dort, wo Freiheit nicht nur gesagt, sondern gelebt wird- in Gesprächen, im Widerspruch, in der stillen Bereitschaft zuzuhören.
Demokratie ist dort, wo Gemeinschaft nicht Einigkeit bedeutet, sondern Verbundenheit im Unterschied, wo Hoffnung ein Prozess ist, und jede Meinung zählt, solange sie den anderen nicht zum Schweigen bringt.
Demokratie ist dort wo Gerechtigkeit kein Traum bleibt, wo Gleichheit ein Fundament ist-das Versprechen, dass niemand erhaben ist über den anderen-
Demokratie ist dort, wo wir uns erinnern, dass Freiheit niemals selbstverständlich ist, aber immer möglich- Es lohnt sich, um diese Demokratie zu kämpfen-jeden Tag,
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Der kann gelingen, wenn wir zuversichtlich nach vorne schauen, wenn wir das halbvolle Glas vor Augen haben, wenn wir uns nicht durch die irritierende Weltlage entmutigen lassen, sondern wenn wir beherzt anpacken – hier vor Ort.
Ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr!
Das neue Rathaus in der Gemeinde Berg ist bereits bezogen und der wunderschöne, gerade gewachsene Christbaum davor erfreut die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde und ihre Gäste. (Aufs Bild klicken, dann sieht man ihn in seiner ganzen Pracht.)
Die SPD im Landkreis Starnberg wünscht friedliche Festtage bei uns und überall – hoffen wir das Beste!


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