„Wie bei guten Bekannten“, so fühlte sich der  Jan Weiler am Abend bei der SPD in Starnberg und Natascha Kohnen im UNDOSA.  Die Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin der Bayern-SPD und der ehemalige Chefredakteur des  SZ-Magazins konnten einige Gemeinsamkeiten feststellen: Beide (fast) am gleichen Tag im gleichen Jahr (1967) geboren, beide Erfahrungen mit zwei pubertierenden Kindern (Jan Weiler hat sie schriftstellerisch im „Pubertier“ verarbeitet-Natascha Kohnen eher herkömmlich-chaotisch), beide früh mit Politik in Kontakt durch Gespräche mit der Familie an Küchentisch.
In seinem neuen Buch „Kühn hat Ärger“, das Weiler eher als Gesellschaftsroman und nicht als Krimi bezeichnet wissen will, geht es um einen Kriminalkommissar, der sein Privatleben, seinen Beruf und seine Finanzen irgendwie auf die Reihe kriegen muss und nebenher auch noch einen Fall aufklären soll. Diese Erlebnisse nun decken sich wiederum stark mit den Erfahrungen der Gastgeberin des Abends, mit der Landtagskandidatin Christiane Kern. Sie ist selbst Kriminalhauptkommissarin und kennt als aktive Gewerkschafterin und Personalrätin in leitender Position die teilweise sehr schwierige Situation der Polizisten und Polizistinnen in Bayern sehr genau.

Das Publikum wollte noch mehr wissen: Welchen Fall hat Kühn aufzuklären und wie geht die Geschichte aus? Viel will Weiler nicht verraten – die Zuhörer/innen werden auf den gut sortierten Büchertisch der Buchhandlung Greiner verwiesen – nur soviel: hier prallen Milieus (das der Migranten und das der besseren Gesellschaft) aufeinander, und mittendrin der kleine Kriminaler Kühn mit all seinen Sorgen und Abhängigkeiten.

Auch für die SPD und Natascha Kohnen hat der Autor Tipps parat: Mund aufreißen, lauter werden, Verlogenheiten aufdecken, den Schwarzen auf die Finger klopfen und dabei die Alternativen der SPD durch klare und verständliche Sprache präsentieren und den Kontakt zu den Medien intensivieren.
Dann also los!

 

 

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