,

SPD Kreisverband Starnberg in Vilshofen: „Die SPD steht für die Zukunft Bayerns …

… die CSU für die Vergangenheit.“

Mit diesem Satz wurden die mehr als 20 Mitglieder der Landkreis-SPD beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen begrüßt – zusammen mit Genossinnen und Genossen aus ganz Bayern und aus Österreich und mit Besuchern und zahlreichen Medienvertretern sorgten sie im mit 3500 Zuhörern voll besetzten Zelt für eine begeisterte Stimmung.

Unter lautem Beifall und „Ude, Ude“-Rufen zogen der Vorsitzende der Bayern SPD, Florian Pronold, der SPD Vorsitzende Sigmar Gabriel und unser Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten bei der Landtagswahl 2013, Christian Ude, ein. Nach dem Einzug durch die langen Reihen der erwartungsvollen Besucher und der obligatorischen Menschentraube für die Fotografen, begrüßte Natascha Kohnen – Generalsekretärin der Bayern SPD und unsere Landtagsabgeordnete – die Zeltbesucher mit einem kraftvollen „Auf geht’s!“.

Und dann ging’s los – und die Besucherinnen und Besucher wurden nicht enttäuscht. Florian Pronold attackierte die bayerische Staatsregierung und griff Schwarz-Gelb vor allem beim Thema Schuldenpolitik an: Horst Seehofer und seine Minister für Wirtschaft und Finanzen versuchten mit dem populistischen Vorschlag „Schuldenabbau bis 2030″ vom Landesbankdesaster abzulenken, das von Stoiber und der CSU verursacht worden ist.

Sigmar Gabriel wechselte in seiner die Zeltbesucher begeisternden Rede zur Bundespolitik und kommentierte die Politik von Kanzlerin Merkel und ihrer schwarz-gelben Minister: „Die benehmen sich wie eine Praktikanten-Initiative – aber wenn man das sagt, hat man schon Angst, dass man die Praktikanten beleidigt.“  Scharf rückte Sigmar Gabriel Merkels Satz „wir wollen eine marktkonforme Demokratie“ zurecht: „nein, wir Sozialdemokraten wollen keine marktkonforme Demokratie, sondern einen demokratiekonformen Markt!“.

Christian Ude, nach einhelliger Meinung der Zeltbesucher nächster bayerischer Ministerpräsident, wechselte in seiner Rede zum ironischen Stil, für den er bekannt ist. Freundlich bedankte er sich bei Seehofer und der CSU, dass sie das Kommunalwahlrecht mit einer genau auf sein Alter kalkulierten Grenze für die Oberbürgermeisterwahl versehen hätten. So werde er sich eben zum Amt des Ministerpräsidenten zur Wahl stellen, zum ersten Mal – wie übrigens auch Horst Seehofer. Die häufigen Meinungs- und Richtungsänderungen der CSU und ihren politischen Besitzanspruch an Bayern kommentierte Ude mit „in bayerischen Schulen wird wahrscheinlich bald gelehrt werden, dass die CSU damals die Wasserwerfer in Wackersdorf nur eingesetzt hat, um auf die Vorzüge der Wasserkraft aufmerksam zu machen. Weil sich die CSU ja damals bereits für erneuerbare Energien stark gemacht hat…“

Und wem – wie einigen Vertretern der Medien – das zu wenig des von der CSU gewohnten Bierzelt-Holzhammers war, den verabschiedete der Genosse Michael Adam, jüngster Landrat Deutschlands mit einem Spruch aus seiner Schulzeit: „Der Fuchs ist schlau und stellt sich dumm, der Dobrindt macht es anders rum“.

Wer sich einen persönlichen Eindruck von den Reden machen will: einfach die SPD unter  http://www.spd.de/aktuelles/News/24230/20120222_aschermittwoch.html  besuchen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.