FOS/BOS und Gymnasium Herrsching – die Schullandschaft im Fünf-Seen-Land verändert sich

In der letzten Sitzung vor den Ferien beschloss der Kreistag, den Standort Starnberg für eine FOS/BOS nochmals ins Gespräch zu bringen und beim Kultusministerium eine Probeeinschreibung zu beantragen, nachdem diese für den Standort Gilching gescheitert war. Starnberg an der S 6 -Schiene wird von den Jugendlichen im Würmtal (die jetzt mehrheitlich nach München in die FOS/BOS fahren) und von denen der Westufergemeinden, aber auch von Schüler/innen der Ostufergemeinden bis Seeshaupt und den Isartalgemeinden bis Wolfratshausen/Geretsried bevorzugt werden, die heute noch bis nach Weilheim oder Bad Tölz pendeln müssen. Das Abitur über die Mittlere Reife und Berufsausbildung und FOS/BOS zu erreichen, wird bei Eltern wie bei Schülern immer beliebter, die Schülerzahlen steigen und diese Schulart wird auch im Landkreis dringend benötigt. Als Interimslösung bieten sich Räume im Beruflichen Schulzentrum in Starnberg an.
Die neue FOS/BOS mit dem zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsaufkommen wird ein Grund mehr für die Stadt Starnberg sein müssen, endlich eine konstruktive Lösung ihrer Verkehrprobleme vorzulegen!

Weiterführende Schulen gehören zu den Aufgaben des Landkreises. Der Landkreis Starnberg hat am 28.7. in nichtöffentlicher Sitzung das Vorhaben Gymnasium Herrsching behandelt. Das neue Gymnasium kann eine echte Alternative zu den bestehenden Schulen im Landkreis mit eigenem Profil und modernem pädagogischen Konzept werden. Deshalb habe ich mir gemeinsam mit bildungspolitisch engagierten Fachleuten das Gymnasium in München-Trudering bereits im Frühjahr angesehen.

Von Sissi Fuchsenberger
SPD-Kreisrätin

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