Exkursion: 500 Jahre Kunst und Kultur im Chiemgau

Das Kulturforum Starnberg lädt ein zu einer Exkursion 500 Jahre Kunst und Kultur im Chiemgau

Vor 500 Jahren schuf der geheimnisvolle Meister von Rabenden den Hochaltar in diesem kleinen Ort, eines der bedeutendsten Bildwerke des ausgehenden Mittelalters in Süddeutschland. Nach langwieriger Restaurierung ist der Altar inzwischen heimgekehrt. Die Mesnerin, Frau Müller, wird uns Werk und Hintergründe erklären.
Vor 250 Jahren wurde die Kirche des Augustiner-Chorherrenstiftes Kloster Baumburg aus dem 12.Jhdt. ins Rokoko geholt. Baumeister Franz Alois Mayr schuf filigrane Stukkaturen und Fresken in der Leichtigkeit des bayrischen Spätbarock.
Die Säkularisation unbeschadet überstanden hat das Bräustüberl, wo wir einkehren werden. 

Einer Munitionsfabrik der deutschen Rüstung und der ihr zugehörigen Arbeiterquartiere mitten im Wald verdankt der Ort Traunreut seine Entstehung. In den verlassenen Hallen siedelte sich nach dem Krieg innovative mittelständische Industrie an, eine der Keimzellen des deutschen Wirtschaftswunders. 2011 ließ einer der Erben hier ein Museum der Gegenwartskunst entstehen, DAS MAXIMUM. das auch jeder Metropole zur Ehre gereichen würde. Der Galerist Heiner Friedrich hat hier zeitgenössischen Größen wie Georg Baselitz, Imi Knoebel, Dan Flavin oder Andy Warhol und anderen Räume gegeben. Die Direktorin Frau Dr. Löffler wird uns begleiten.

Samstag, den 20. August 2016
Start mit Bus am S-Bahnhof Starnberg Nord um 9.00 Uhr
Rückkehr gegen 19.00 Uhr
bitte anmelden bis 28. Juli bei Ole Schultheis  (Tel: 089 – 8712329 oder
ole.schultheis@t-online.de) Kosten max. 36 Euro (Fahrt und Führungen)

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