Film und Diskussion „Können + Wollen statt Müssen und Sollen – das Bedingungslose Grundeinkommen in Europa“

Einladung zu Film und Diskussion „Können + Wollen statt Müssen und Sollen – das Bedingungslose Grundeinkommen in Europa“
Regie: Nicki A. Brock, 90 min.

Die Produzentin, Filmemacherin und Regisseurin Nicki A. Brock reflektiert in dem 90-Minutenfilm gemeinsam mit ihren Interviewpartnern die Thematik. Dabei beleuchtet sie Modelle in Afrika und Indien, stellt das aktuelle finnische Pilotprojekt vor, erläutert den Schweizer Versuch, das Bedingungslose Grundeinkommen im Rahmen einer Volksabstimmung gangbar zu machen und befragt die Befindlichkeiten der Deutschen.
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Petra Morsbach liest aus ihrem neuen Roman „Justizpalast“

Thirza Zorniger stammt aus einer desaströsen Schauspielerehe und will für Gerechtigkeit sorgen. Sie wird Richterin im Münchner Justizpalast, doch auch hier ist die Wirklichkeit anders als die Theorie: Eine hochdifferenzierte Gerechtigkeitsmaschine muss das ganze Spektrum des Lebens verarbeiten, wobei sie sich gelegentlich verschluckt, und auch unter Richtern geht es gelegentlich zu wie in einer chaotischen Schauspielerfamilie. Weiterlesen

KulturForum: Grundeinkommen – Ausweg oder Holzweg?

Grundeinkommen – Ausweg oder Holzweg? Vortrag und Diskussion mit Reimund Acker

Die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens erschüttert unser überkommenes Wertegerüst (wer nicht arbeitet, soll auch nichts essen, Bibel), das staatliche Sozialsystem
(es kümmert sich gezielt um einzelne hilfsbedürftige Gruppen) und die ganze Gesellschaft (Spannungsfeld Aussteiger gegen Leistungswillige).

Viele Aspekte sind in den Medien schon kontrovers diskutiert worden. Reimund Acker wird zunächst einen Überblick über Pro und Contra geben mit den Punkten

• Erläuterungen zu Grundeinkommen (GE), Grundsicherung, Bürgergeld etc.
• Auswirkungen des GE auf den Einzelnen
• Auswirkungen des GE auf die Gesellschaft
• Wer arbeitet dann noch?
• Ist das GE finanzierbar?
• Ist das GE gerecht?
• Lösungsbeiträge des GE in wichtigen Problemfeldern
• Risiken & Nebenwirkungen
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KulturForum: „Catalonia is not Spain“

Herzliche Einladung zum Vortrag „Catalonia is not Spain“

Eine mögliche Sezession Kataloniens prägt dieser Tage die Schlagzeilen der großen Tageszeitungen. Hierbei handelt es sich um einen Konflikt, der sich – durch die deutschen Medien weitgehend unbeachtet – in den vergangenen zehn Jahren unter dem Slogan „Catalonia is not Spain“ sukzessive hochgeschaukelt hat und nun im Angesicht des für den 1. Oktober angesetzten Unabhängigkeitsreferendums mit unversöhnlicher Brutalität eskaliert ist.

Wo liegen die Ursachen dieses Konflikts? Wie könnte eine Lösung aussehen? Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Europäische Union?

Dies sind Fragen, auf die der Historiker und Spanien-Experte Prof. Dr. Carlos Collado Seidel in seinem Vortrag mit anschließender Diskussion zur aktuellen Entwicklung im
Spannungsverhältnis zwischen Madrid und Barcelona eingehen wird.

Donnerstag, 5. Oktober 2017, 19:30 Uhr
Bayerischer Hof Starnberg, Bahnhofsplatz 12

Filmdiskussion: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“

Einladung zur Filmdiskussion: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ D 2017, 102 min. Regie: Matti Geschonek mit Bruno Ganz u.a. im Rahmen des Fünfseenfilmfestivals 2017

In der Filmadaption von Eugen Ruges Bestseller “In Zeiten des abnehmenden Lichts” treffen vier Generationen einer ostdeutschen Familie aufeinander. Wilhelms Frau Charlotte (Hildegard Schmahl) ist ebenso verbohrt und weltfremd wie ihr Mann. Sie will die Zeichen des Zusammenbruchs nicht sehen. Deutlicher werden diese von ihrem Sohn Kurt (Sylvester Groth) erkannt, der 1956 aus einem Arbeitslager der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, wo er mit seiner russischen Frau Irina (Evgenia Dodina) zusammenlebt. Dass Kurt seine Frau betrügt, ist nicht das einzige Geheimnis, das auf der Feier ans Licht kommt.
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„Das freie Wort – Vom öffentlichen Gebrauch der Vernunft im postfaktischen Zeitalter“

Einladung zur Buchpräsentation: „Das freie Wort – Vom öffentlichen Gebrauch der Vernunft im postfaktischen Zeitalter“

Anlässlich der Veröffentlichung der Anthologie „Das freie Wort“ laden wir zur Podiumsdiskussion mit den Autoren Gert Heidenreich und Norbert Niemann ein. Die Veranstaltung wird von Herausgeber Johano Strasser moderiert.

Wir leben in postfaktischen Zeiten – lesen und hören wir allenthalben. Aber was heißt das eigentlich? Gilt auf einmal die harte Realität, die nüchterne Anerkennung der Tatsachen, nichts mehr, ist uns die Wahrheit schnuppe, zählt immer und überall nur noch die Meinung, das Bauchgefühl?

In diesem Buch setzen Schriftsteller und Intellektuelle dem aufgeregten Zeitgeist Argumente entgegen. Vernunft und Empathie gegen Hass und Panikmache, nüchterne Analyse und ehrliche Selbsterforschung gegen Lüge und Selbstbetrug. Sie erheben die Stim-me für mehr Demokratie in Deutschland und Europa – und gegen die simplen und menschen-verachtenden Konzepte der rechten Populisten.

Freitag, 14. Juli 2017, 19:30 Uhr
Bücherjolle Starnberg
Kirchplatz 3, 82319 Starnberg

Führung durch die Internationale Jugendbibliothe in der Blutenburg

Einladung zu einer Führung durch die Internationale Jugendbibliothek in der Blutenburg mit Besichtigung der spätgotischen Schlosskapelle

Die Internationale Jugendbibliothek ist weltweit die größte Bibliothek für Kinder- und Jugendliteratur. Sie wurde 1949 von Jella Lepman gegründet und seither kontinuierlich zum international anerkannten Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur ausgebaut. Sie verfügt über eine Sammlung von mehr als 600.000 Büchern in mehr als 130 Sprachen aus vier Jahrhunderten. Jährlich kommen etwa 10.000 Bücher hinzu. Seit 1983 hat die IJB ihren Sitz im Schloss Blutenburg.
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Wolfgang von Daele: Die biotechnische Zukunft der menschlichen Natur

Einladung zu Vortrag und Diskussion: Wolfgang van den Daele: „Ich liebe das Mädchen mit den drei blauen Augen …“ Die biotechnische Zukunft der menschlichen Natur – Träume und Perspektiven des Transhumanismus

Hinter dem „Transhumanismus“ steht die Vorstellung, dass man mit moderner Technik die biologische Verfasstheit des Menschen umgestalten könne und solle. Es geht darum, der
menschlichen Natur vermeintlich bessere oder neue körperliche oder mentale Fähigkeiten hinzuzufügen. Die sich abzeichnenden Möglichkeiten, zielgerichtet in das Genom des Menschen einzugreifen, eröffnen realistische Perspektiven dazu.

Eine solche Perspektive löst unter dem Schlagwort der genmanipulativen Menschenzüchtung starke Ängste aus. Dem wird wiederum das Recht auf Selbstbestimmung als eine hinreichende
Rechtfertigung entgegengestellt, um in die eigene Natur (und die seiner Kinder) gestaltend einzugreifen. Dass man seinen Kindern drei Augen verpasst, kann sicher verboten werden. Sollte
es Eltern indes ebenfalls versagt bleiben, die angeborene Intelligenz ihrer Kinder auf ein Niveau zu erhöhen, das die Kinder anderer Eltern durch den Zufall genetischer Rekombination auf natürliche Weise erreichen? Weiterlesen

Stephan Lessenich: „Neben uns die Sintflut – Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis“

Einladung zu Vortrag und Diskussion
Stephan Lessenich: „Neben uns die Sintflut – Die Externalisierungsgesellschaft und ihr Preis“

In Lessenichs neuestem Buch geht es um die Frage, „Wer zahlt den Preis für unseren Wohlstand?“. Lessenich zeigt darin das soziale Versagen unserer Weltordnung auf.
Uns im Westen geht es gut, weil es den meisten Menschen anderswo schlecht geht. Wir lagern systematisch Armut und Ungerechtigkeit aus, im kleinen wie im großen Maßstab. Und wir alle verdrängen unseren Anteil an dieser Praxis. Stephan Lessenich bietet eine Analyse der Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnisse der globalisierten Wirtschaft. Er veranschaulicht das soziale Versagen unserer Weltordnung, denn es profitieren eben nicht alle irgendwie von freien Märkten. Die Wahrheit ist: Wenn einer gewinnt, verlieren andere. Jeder von uns ist ein verantwortlicher Akteur in diesem Nullsummenspiel, dessen Verlierer jetzt an unsere Türen klopfen.
„Über dieses Buch kann man sich prächtig ärgern, weil es Illusionen zerstört. Aus demselben Grund kann man sich freuen über dieses Buch, weil man nach der Lektüre einiges klarer sieht. Es ist eines der wichtigsten Debattenbücher dieses Herbstes.“ Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 22.10.16
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KulturForum: Beeindruckende Filme von der HFF München

Eine Zusammenarbeit von Kulturforum Starnberg und Kino Breitwand mit freundlicher Unterstützung der HFF München.

Auf der Liste der Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film (HFF) in München finden sich viele prominente Vertreter des deutschen Kinos. Seit 1966 bildet die renommierte Filmhochschule junge Regisseure aus, die mit immer neuen Ideen nach ihrer Vision des Kinos suchen. Die folgenden Filme bieten Stoff, über den wir mit Ihnen diskutieren wollen:

Das Erbe von Ferdinand Artzhuber & Lorenz Weißfuß, Spot 3 Min.
Liftboy von Anne Heinze, Spielfilm 10 Min.
Regretting Motherhood von Merle Grimme & Felizitas Hoffmann, Dokfilm 19 Min.
Fuck White Tears von Annelie Boros, Reportage 25 Min
Aron Bow von Bernhard Kreutzer, Spielfilm 18 Min

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