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E-Mobilität im Landkreis bekannt machen

Genau das war der Zweck der „Ladesäulen-Tour“ durch den Landkreis, die von der Verkehrsmanagerin des Landratsamtes Susanne Münster (Mitte neben dem Berger Optiker Herrn Reitberger und Kreisrätin Sissi Fuchsenberger) initiiert wurde. Interessierte Bürger/innen konnten  gestern an den 8 Standorten Gilching-Argelsried (S-Bahnhof), DLR (Oberpfaffenhofen), an der S-Bahn in Hechendorf, in Inning-Buch (bei Fa. Allner-Kiehling) , vor der VR-Bank am Bahnhof in Herrsching, vor Optik-Reitberger in Berg, beim Hotel Vier-Jahreszeiten in Starnberg (Tiefgarage) und vor dem P+R am Bahnhof-Nord in Starnberg Infos und Erfahrungsberichte der E-Auto-Nutzer bekommen.  Inzwischen sind im Landkreis über 100 Elektro-Autos zugelassen. Weitere Infos unter: http://www.lk-starnberg.de

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Neue Ideen für das Gymnasium Herrsching

Bevor man ein so wichtiges Vorhaben auf den Weg bringt, sollte man sich pädagogische und architektonische Konzepte anschauen und mit den Betroffenen (Schulleitern, Lehrern, Bürgermeistern) sprechen, um von deren Erfahrungen zu profitieren und Fehler bei der  Planung zu vermeiden. Genau das taten Landrat und Kreisräte heute und besuchten die Gymnasien Holzkirchen im Landkreis Miesbach (Bild) und Höhenkirchen-Siegertsbrunn (Landkreis München).  Beide Schulen wurden vor  etwa 3 Jahren in Standardbauweise errichtet. Wir trafen auf Schulleiter – die gemeinsam mit einem aufgeschlossenem Kollegium -unter den gegebenen Umständen mit viel Enthusiasmus und Engagement  fortschrittliche pädagogische Konzepte verwirklichen und so den Schüler/innen zu eigenverantwortlichem und nachhaltigem Lernen verhelfen wollen. So wird in beiden Schulen nur noch in Doppelstunden unterrichtet und so der starre 45 -Minuten-Takt aufgehoben. Die Fachschaften bilden Teams, die auch fächerübergreifend und teilweise auch jahrgangsübergreifend Projekte verwirklichen. Auf soziales Lernen wird durch die Methodenvielfalt und vielen AGs in beiden Schulen großer Wert gelegt.  Herkömmliche Tafeln findet sich in keiner der beiden Schulen. Whiteboards (z.T. interaktiv) und Dokumentenkameras sind Standard in allen Klassenzimmern. Immer wieder große Diskussionen unter der Lehrerschaft wie unter den Planern gibt es zum Thema Lüftungs-und Klimaanlagen und soll man die Fenster öffnen können oder nicht. Dieses Problem ist im Vorfeld  gut zu besprechen, Nachrüstungen und Veränderungen werden sehr teuer. Beide Sachaufwandsträger fahren gut mit dem Konzept der Public Private Partnership.
Einen Rat gaben uns die Verantwortlichen beider Schulen noch mit auf den Weg: „Planen Sie großzügig und auch einige Räume zur Reserve mit ein! “ So ist die Bühne und die Aula in Höhenkirchen-Siegertsbrunn für die Schulorchester  des  musischen Zweiges bereits zu klein.

Der Arbeitskreis „Herrschinger Gymnasium“ wird demnächst in einem dritten Workshop die neuen Erfahrungen und Erkenntnisse  berücksichtigen und unter der Moderation mit dem Planer Dr. Seydel einarbeiten.

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Auf dem richtigen Weg!

Der Umweltausschuss des Landkreises hat gestern grünes Licht gegeben für eine deutliche Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) u.a. für die Gemeinden Berg, Seefeld-Hechendorf, Inning und Wörthsee.

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Ein Riesenschritt in Richtung Energiewende

Heute am Nachmittag erfolgte der erste Spatenstich für das Windrad Nr. 2 in den Wadlhauser Gräben im Gemeindegebiet Berg. Bürgermeister Monn, Landrat Roth und der Kreisbaumeister Kühnel legten gemeinsam mit dem GF der Bürgerwind Berg GmbH und Ko, Herrn Sing, Investoren und Kommanditisten Hand an zum symbolischen Spatenstich. Weiterlesen

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Starnberg bekommt eine FOS/BOS!

Die Bildungslandschaft im Landkreis wird sich verändern: Die Probeeinschreibung für die FOS/BOS war erfolgreich und bereits ab kommenden Schuljahr 2015/16 starten vier Klassen im  Bereich Wirtschaft und Sozialwesen. Vorläufig kommen die neuen Klassen auf dem Gelände der Berufsschule unter. Aber spätestens, wenn auch die Technikklassen mit dem Unterricht beginnen, wird die neue FOS/BOS das vorgesehene Areal in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof-Nord  in Starnberg in Anspruch nehmen müssen. Weiterlesen

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11.03.11 14:47

An diesem Tag, um diese Ortszeit kam es zur Katastrophe von Fukushima – und Deutschland stieg aus der Atomkraft aus. Die Energiewende allerdings setzte schon früher ein, im Landkreis Starnberg 2005. Damals beschloss der Kreistag, sich bis 2035  aus regenerativer Energie zu versorgen. Weit ist der Landkreis allerdings noch nicht gekommen, wie der kürzlich erschienene Energiebericht ausweist. Weiterlesen

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Starnberg hat ein Zeichen gesetzt-für eine offene und tolerante Gesellschaft!

Mehrere hundert Menschen aus Parteien, Kirchen, Jugendgruppen  und muslimischen Verbänden versammelten sich am Abend des 26.Januar vor der Friedenskirche in Starnberg, um auch hier, im Fünfseenland, einer Region mit vielen Bildungseinrichtungen und Akademien, einem „Ort des Dialoges“, wie der stellvertretende Landrat Tim Weidner in einem Grußwort betonte, ein Zeichen für Toleranz zu setzen. Weiterlesen

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Energiepreis 2014 – Gewinner ist der Landkreis!

Er kommt seinem 2005 formulierten Ziel, sich bis 2035 aus erneuerbaren Energien zu versorgen, einen Schritt näher. Vor der Preisverleihung wurde der Energiebericht des Landkreises vorgestellt, eine Bestandsaufnahme über die Menge und den Mix der regenerativen Enrgien, über E-Mobilität und Sanierungsmaßnahmen. (Energiebericht 2015 siehe in Kürze: www.lk-starnberg.de/energiewende)

Der Energiepreis wird seit 2011 vom Landkreis verliehen und Weiterlesen

Neujahrsempfang der SPD – Herausforderungen 2015 im Landkreis

Die Kreisvorsitzende Julia Ney blickt zufrieden zurück auf das Jahr 2014: Im Kreistag konnten bei der Kommunalwahl im März  neun Sitze gehalten werden und die SPD stellt mit Tim Weidner einen der Stellvertreter des Landrates. Bei der Europawahl im Mai legte die SPD um 8% zu und kam  auf 19%.
Unter dem Eindruck der Anschläge in Paris vom 7. Januar bekennt sich die SPD zur Solidarität mit Muslimen und Flüchtlingen hier im Landkreis (derzeit sind es ca. 500) und bedankt sich ausdrücklich bei den vielen ehrenamtlichen Helfer/innen, ohne die auch ein vergleichsweise reicher Landkreis diese gewaltige Aufgabe nicht bewältigen könnte. Dem Landkreis geht es gut: so konnte die Kreisumlage auf 46% gesenkt werden. Drei Schwerpunkte für das kommende Jahr nennt Julia Ney für die  SPD:
Bildung: Die Errichtung einer FOS/BOS in Starnberg wird vorangetrieben. Damit soll eine Lücke im Bildungsangebot des Landkreises geschlossen werden. Auch soll das geplante neue Gymnasium in Herrsching ein besonders Profil bekommen und so eine echte Alternative zu den bestehenden Schulen des Landkreises bilden. Daneben werden die Übergänge zwischen den einzelnen Schularten im Rahmen der Initiative Bildungsregion so zu gestalten sein, dass sie für unsere Kinder und Jugendlichen leichter zu bewältigen sind.
Energiewende: Wo steht der Landkreis mit seinem ambitionierten Ziel, bis 2035 autark zu sein? Eine ehrliche Bestandaufnahme ist angebracht. Was muss noch getan werden beim Ausbau des ÖPNV, bei der E- Mobilität, bei der Dämmung der Häuser, bei der Energieversorgung?
Bezahlbarer Wohnraum:
Die SPD im Landkreis Starnberg und in den Gemeinden setzt sich für die Schaffung bezahlbarer Wohnungen ein, damit die jungen Landkreisbürger nicht wegziehen müssen und die dringend benötigten Erzieher/innen und Altenpfleger/innen auch hier vor Ort wohnen können. So unterstützt die SPD ausdrücklich das Bürgerbegehren in Feldafing für 75 Wohnungenauf dem Klinikareal.
Der stellv. Landrat Tim Weidner wünschte allen Gästen ein gesundes und zufriedenes 2015 und begrüßte besonders das langjährige SPD-Mitglied, den renommierten Historiker und Zeitgeschichtler Prof. Hans Mommsen, der mit seiner Frau, der Politikwissenschaftlerin Margareta Mommsen beim Neujahrsempfang zu Gast war.
Arbeitsfelder der Landkreispolitik sind im kommenden Jahr für Weidner eine mögliche Rekommunalisierung der Abfallwirtschaft. Hierfür werden zur Zeit mit einem Gutachten die notwendigen Daten erhoben. Sie dienen den Kreistag dann als Grundlage für seine weiteren Entscheidungen. Er verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass beim Klinikum Starnberg – als weiterer wesentlicher Teil der kommunalen Daseinsvorsorge – von einer Privatisierung mittlerweile keine Rede mehr ist. Es erwirtschaftet auskömmliche Gewinne. Es gibt wenige Häuser in kommunaler Trägerschaft in Bayern, die ähnlich erfolgreich sind wie das Krankenhaus in Starnberg. Ein weiterer Schwerpunkt wird in 2015 die Umsetzung des Seniorenpolitischen Gesamtkonzepts sein. Einen besonderen Augenmerk wird die SPD auf die Bekämpfung des Pflegenotstands legen. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung werden im Landkreis Starnberg bis zum Jahr 2030 rund 650 Vollzeitpflegestellen fehlen.